Es ist höchstwahrscheinlich nur ein ganz, ganz übles Vorurteil, dass im Bundestag keine Idioten sitzen würden! Denn laut nicht mehr ganz so aktueller Pisa-Studie gibt es doch Schwachsinnige so zahlreich in unseren deutschen Landen, wie gesalzene Preise im KaDeWe. Und der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach muss es ja Kretins in allen möglichen Berufen geben. Und nichts, wirklich rein gar nichts spricht dagegen, dass sie sich nicht auch im höchsten Plenum verbissen haben, wie Lassie in einer Wasserleiche. Wie gesagt: die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn in meinem Bäckerladen an der Ecke bspw. 10 Kunden nach Semmelbröseln anstehen, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich da ein Idiot darunter befindet, eben nun einmal soundsoviel Prozent. Nun ist der Bundestag ja um etliche Quadrat- wie auch Kubikmeter größer, woraus zu schließen ist, da passen ja zig mal mehr Idioten hinein, als in meines Vollkornbrötchendealers Kabuff! Und während der Irre beim Bäcker vielleicht an solchen Sätzen wie: „Gibt‘s die Mohnzöpfe auch ungeflochten und mit ohne Mohn?“ zu erkennen ist, muss im Bundestag schon mal eine Rede zur Lage der Nation herhalten. Dabei liegt doch die deutsche Nation seit Jahrtausenden an der selben Stelle. Oder die Behauptung mancher Abgeordneten, ihre Bezüge wären gerade lächerlich lächerlich, im Gegensatz zu den Unsummen, die sie in der freien Wirtschaft verdienen würden.
„Idioten!“, denkt sich da das liebe Stimmvieh und macht mit der Hand scheibenwischerartige Bewegungen vor seiner Stirn. Denn mal ehrlich: wer sollte DIE denn einstellen?! Na gut, der Westerwelle könnte ja in einem Gay-Shop jobben und dort längliche Gegenstände für die Körperregionen verkaufen, in denen die Polypen Hämorrhoiden heißen. Aber dem Gas-Gerhard, wäre der nicht aus Versehen Kanzler gewesen, dem würde doch kein Schwein auch nur `ne Pulle Feuerzeuggas abkaufen! Luxus-Maßanzüge und Haare, die er sich natürlich NICHT färbte, machen doch noch lang keinen guten Vertreter. Als Volksvertreter war er jedenfalls noch farbloser als seine Haare. Oder die Ulla „Naiv“ Schmidt. So wie die ständig von der Pharmaindustrie über den Apothekentisch gezogen wird – arbeiten könnte die in einer Apotheke nie. Denn hat man ihre „Verhandlungen“ mit der Quacksalbermafia verfolgt, so bekam man stets den Aua!-machenden Eindruck, die Ulla kann Stützstrümpfe nicht von Spalt-Tabletten unterscheiden. Und nehmen Sie mal Stützstrümpfe gegen Migräne ein. So große Gläser Wasser gibt es ja gar nicht!
Doch nun Schluss mit der Meckerei. Wir haben schließlich die Abgeordneten, die wir verdienen. Und in der Wüste ist nun einmal der mit Wasser im Knie König. Und so schlecht sind unsere Politiker doch gar nicht. Sehen Sie, genau an solchen Sätzen wie den letzten, erkennt man zu 100 Prozent einen Idioten!