Blut im Stuhl und Kombilohn (Ein Update)
Blut im Stuhl ist eine unangenehme Sache. Das geplante Kombilohn-Programm der Regierung aber auch. Ist doch eine merkwürdige Vorstellung: da zahlt der Arbeitgeber also etwas mehr als nichts, und der ach so altruistische Staat legt eine Kelle voll drauf. Natürlich aus dem Steuergeldertopf. Der wiederum auch vom Kombi-Entlohnten gefüllt wird. Zum Beispiel mit der Mehrwertsteuer, die wohl in weiser Voraussicht erhöht wurde, um somit zum Kombilohn zu mutieren. Also im Endeffekt ein Arbeitnehmer, der sich zum Teil selbst finanziert. Haben wie hier es mit einer Art finanziellen Perpetuum mobile zu tun? Der feuchte Traum des Arbeitgeber-Präsidenten Dieter Hundt: der Arbeitnehmer, der sich an jedem 1. im Monat sein Gehalt vom eigenen Konto aufs eigene Konto überweist.
Na, da will ich mir mal schnell Zylinder und Monokel kaufen gehen, ein Konto in der Schweiz eröffnen und mich für ein Gründerseminar für angehende Jungunternehmer anmelden. Denn das Paradies auf Erden ist nicht mehr weit. Und an dessen Eingang steht ein Schild und auf dem geschrieben: Nur für Clevere.
30. Juni 2007 um 1:37
Dass erinnert mich an einen Film. Frag mich nicht wie der hieß oder wer da mitspielte, ist lang her und ich werd ja auch älter. *grins* die Stelle die ich meine: der Hauptdarsteller kommt zu einer (armen) Familie, die füttern ihren Sohn mit ‘nem Pflaumenkern (oder Pfirsich, keine Ahnug), er kack ihn aus und wird wieder damit gefüttert. Das Perpetuum mobile sozusagen.
Oh man, wenn ich zwanzig Jahre jünger wäre, ich wäre weg hier… aber wohin. *grübel* … Ein geruhsames Wochenende für Dich. Grüßle Manni
30. Juni 2007 um 7:59
Bleibt die Frage: wohin? Menschen gibt es doch leider überall. Und mit ihnen, dass, was Opimisten Inelligenz nennen. Humor haben die…
02. Juli 2007 um 19:28
[...] das titelthema ist auch vom kolumnistenschwein mit einem blogbeitrag bedacht worden. [...]
04. Juli 2007 um 15:49
Hi Manni,
der Film heißt “Auch die Engel essen Bohnen” und ist mit Bud Spencer und Guiliano Gemma
Gruß, Axel