Für Textklauschweine
Es ist schon ein Kreuz mit der Bloggerei: Schreibst Du schlechte Texte, liest sie keine Sau. Schreibst Du hingegen gute, klaut sie dir die Sau unterm kreativen Arsch weg. Nunmehr stellt sich für mich aber die Frage, warum bloggen denn dann diese Menschen überhaupt, wenn sie doch eigentlich rein weg gar nichts zu bloggen haben, und daher in ihrem mehr oder weniger geistlosem Zustand beschließen, Urheberrechte ersatzlos zu streichen, aushebeln, auf dass sich ihr Blog mit Lesenswertem fülle. Oder, um mal für ein paar Sätze ins Bildhafte abzugleiten: es macht doch eigentlich gar keinen Sinn, einen Puff aufzumachen, wenn man gar keine eigenen Nutten am Start hat. Und ich habe weiß Gott schon Blogs gesehen, da war das Einzige, was vom “Blogger” selbst stammte, der angegebene Wohnort. Und selbst der war wahrscheinlich geklaut.
Auch wenn vereinzelte Stimmen meinen, man solle doch als Beklauter stolz sein, denn nur was für Gediegen und äußerst Gelungen befunden wird, wird auch gestohlen. Eine Art Auszeichnung also. Doch, liebe Bloggerinnen, liebe Blogger, es darf doch erlaubt sein zu fragen, ob der Mercedes-Händler vor Freude mit stolzgeschwellter Brust in die Luft springen würde, wenn man ihm tagtäglich die frisch polierten Karren vom Hofe stiehlt, um sie bspw. bei Fiat unter eigenem Namen auszustellen.
Und, liebe Textdiebe, um nochmals das Bildhafte zu bemühen: Wer fremde Nutten bei sich anschaffen lässt, kriegt früher oder später Ärger mit dem Zuhälter. Und damit auch jene es begreifen, bei denen der IQ so gering beschaffen scheint, dass sie Eigenes nicht in der Lage sind zu kreieren: Auf Verletzung des Urheberrechtes stehen bis 3 Jahre Haft. Und jeder Anwalt wird sich freuen, Dank Eurer Dummheit und meiner Anzeige, leichtes Geld verdienen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Kolumnistenschwein
